Highway Killer
Nach der 1988 gegründeten und bereits 1991 wieder aufgelösten regionalen Kultband "Hot Wire" aus dem metallischen Westerwald kommt nun die Nachfolgeband "Highway Killer" um die Ecke. Von "Hot Wire" ist nur noch Shouter Ralf Neumann übriggeblieben, er hat jedoch Unterstützung von 4 talentierten und hungrigen Mitstreitern der Band "Saintsbleed" erhalten. Alte Songs und Songideen wurden in den stählernen Kochtopf geschmissen und kräftig durchgerührt.
Herausgekommen ist die 10 Songs (+ 3 Hot Wire-Bonustracks) umfassende Scheibe "Lost Metal Tales", die dem Metal-Underground einen gehörigen Tritt in den Allerwertesten verpassen dürfte.
Traditioneller, eingängiger, authentischer, deutscher Metal, wie er besser nicht sein könnte. Die Betonung liegt auf "deutsch", denn es schimmert an allen Ecken und Enden feinster deutscher 80er-Stahl der Marke Accept, Noisehunter und Konsorten durch. Das Debutalbum von "Highway Killer" verbeugt sich tief vor diesen Bands und es gibt derzeit im Underground wohl keine Band die so einen Sound fabriziert. Es passt einfach alles zusammen: kultige Reibeisenstimme, alles niederstreckende Gitarren, wuchtiger Bass,donnernde Drums, eine druckvoll fette Old School-Produktion - produziert von Sasch Menschl (Saintsbleed, Vortex), ein passendes Coverartwork und hymnische Songs die sich wohl der Metal-Gott persönlich ausgedacht hat. Ob speedig, im Midtempo oder stampfig, der Highway Killer fährt stets auf der Überholspur und hat dabei Granaten wie "Hero", "Metalfighters" oder "Girls in leather" im Kofferraum. Die Balance aus Härte und Melodie wird souverän gemeistert und Balladen sind auf dieser Scheibe zum Glück Fehlanzeige. Lasst euch vom "Highway Killer" überrollen und kauft diese CD. Hier regiert die stählerne Faust !!!